Meine Mutter als Todfeindin, das überfordert mich.(Seite 38)

"Laßt mich leben!" schildert den verzweifelten Kampf eines Embryos um sein Leben. Gynter Mödder legt die Absurdität einer Medizin und Gesellschaft offen, die einerseits lebenshungrige Menschen mit Wohnort Uterus tötet, andererseits todgeweihte Menschen mit Wohnort Intensivstation nicht sterben lässt.

Aus dem Nachwort: "Vor dem Hintergrund, dass mit immerhin 50 Millionen Abtreibungen pro Jahr weltweit zu rechnen ist - das entspricht etwa sämtlichen Todesopfern des II. Weltkriegs - wählte ich die Romanform, um meine Überzeugung zu präzisieren, dass ein Mensch nicht erst Mensch ist, wenn er in Rente geht, den Schulranzen schnürt, in der Wiege schaukelt oder den ersten (Entsetzens-) Schrei lässt, oder auch (ultraschallbeobachtet) intrauterin am Daumen lutscht, sondern schon vorher, bei seiner Abtreibung. In dem dissonanten Konzert der sogenannten Abtreibungsbefürworter und -gegner erklingt mit diesem Buch die legitimste Stimme:
Das wahre Opfer, der Embryo, meldet sich zu Wort.
Gynter Mödder, Ex-Embryo"

Rake Verlag, Rendsburg
ISBN 3-931476-02-2